Foerderung

Wie der Staat das Trai­ning zahlt und Fir­men ih­re Fah­rer hal­ten und mo­ti­vie­ren

BAG über­nimmt 2018 bis zu 70 Pro­zent der Wei­ter­bil­dungs­kos­ten

Foerderung

(Ber­lin, 23. Ja­nu­ar 2018) Wer sei­ne Fah­rer nicht nur theo­re­tisch, son­dern auch prak­tisch schult, er­höht nicht nur ih­re Mo­ti­va­ti­on und stei­gert den Er­folg der Wei­ter­bil­dung, son­dern er be­kommt bis zu 70 Pro­zent der Schu­lungs­kos­ten vom Staat be­zahlt. „Da­mit wird ei­ne kom­bi­nier­te Schu­lung in Theo­rie und Pra­xis auf ei­nem Profi-Simulator güns­ti­ger als ei­ne rein theo­re­ti­sche Wei­ter­bil­dung“, sagt Klaus Hal­ler, Ge­schäfts­füh­rer von Si­FaT Road Safe­ty. Das Ber­li­ner Un­ter­neh­men ent­wi­ckelt und baut Lkw-Fahrsimulatoren für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz bei Spe­di­tio­nen, Werkverkehrs-Fuhrparks, Fahr­schu­len oder Ret­tungs­diens­ten und bie­tet in Ver­bin­dung da­mit auch Wei­ter­bil­dun­gen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrF­QG) an. Ei­ne Be­rech­nung von Si­FaT Road Safe­ty hat er­ge­ben, dass mitt­le­re Un­ter­neh­men bei ein­zel­nen Mo­du­len, die nach BKrF­QG vor­ge­schrie­ben sind, auf die­se Wei­se fast 50 Pro­zent der Kos­ten spa­ren kön­nen. „An­ge­sichts des Fah­rer­man­gels dürf­te aber noch ent­schei­den­der sein, dass ein Un­ter­neh­men durch die prak­ti­sche Aus­bil­dung im Si­mu­la­tor sei­nen Fah­rern ge­gen­über ei­ne hö­he­re Wert­schät­zung zeigt und sie des­halb an das ei­ge­ne Un­ter­neh­men bin­det“, so Hal­ler.

Das Bun­des­amt für Gü­ter­ver­kehr hat sei­ne För­der­richt­li­ni­en für 2018 ver­öf­fent­licht. Da­nach über­nimmt der Staat je nach Un­ter­neh­mens­grö­ße zwi­schen 50 und 70 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Kos­ten für Wei­ter­bil­dung nach dem BKrF­QG. Klei­ne Un­ter­neh­men, die we­ni­ger als 50 Mit­ar­bei­ter und ei­nen Jah­res­um­satz oder ei­ne Jah­res­bi­lanz­sum­me von höchstens 10 Mio. EUR ha­ben, er­hal­ten die Höchst­för­de­rung von 70 Pro­zent. Mitt­le­re Un­ter­neh­men, die we­ni­ger als 250 Mit­ar­bei­ter und ei­nen Jah­res­um­satz von höchstens 50 Mio. EUR oder ei­ne Jah­res­bi­lanz­sum­me von ma­xi­mal 43 Mio. EUR ha­ben, wer­den mit 60 Pro­zent be­zu­schusst. Grö­ße­re Un­ter­neh­men er­hal­ten noch 50 Pro­zent. Die ge­sam­te ma­xi­ma­le För­de­rung liegt pro Jahr und Un­ter­neh­men bei zwei Mil­lio­nen Eu­ro.

För­de­rungs­an­trag:

www.bag.bund.de